Südsteiermark

Sulmtal Sausal - zur Startseite

Ihr Aufenthalt bei uns

Tag Monat Jahr Nächte
  • Deutsch
  • English


 

Wander & Rad Tourenkarten

LandArt Park & Au beim Schloss Gleinstätten

 

Einige Interventionen der Künstler, denen die Besucher bei ihrem Rundgang begegnen, sind praktischen Bestimmungen zugeordnet. Im Gelände des Schlossparks, der Schülern und Erwachsenen Raum für Erholung und Gespräche bietet – er dient auch für Festlichkeiten der Gemeinde –, wurden Objekte der Benutzbarkeit mit eindrucksvoller ästhetischer und formaler Gestaltung angestrebt. (Gustav Troger: „Wasserwissen“, Fritz Panzer: 2 Sitzskulpturen, Wilhelm Scherübl: „Tisch“).

Mit  zweckfreier Ästhetik erfreut die florale Skulptur „Vegetationskalender“ von Wilhelm Scherübl. Das in eine Baumgruppe komponierte geballte Drahtkunstwerk von Michael Kienzer „Parasites“ wird der Durchwachsung durch Weidengestrüpp ausgesetzt und gewinnt dadurch kontrastierende Wirkkraft.

Mit ihren beiden „Urschlafenden“ im Park und nahe der Kirche hat Marina Bauer ein Motiv mythischen Ursprungs aufgegriffen. Mit dem Verweis auf historische Überlieferung lädt Susanne Baumhakel mit ihrem „Labyrinth“ vor dem Schloss zu Verweil und Nachdenken ein.

Zum Gang durch das Biotop der Au dient ein von dieser Künstlerin mit Einfühlungsvermögen gestalteter Brettersteg. 2007 rund um das Brunnenhäuschen erweitert, führt er an seltenen Pflanzen, Bäumen und Sträuchern vorbei, deren Namen auf Kenntafeln verzeichnet sind: Anregung für Besucher mit biologischen Interessen und für lebensnahen Unterricht für Schulen. Ein neuer künstlerischer Eingriff sind die Schattenfiguren von Susanne Baumhakel, die mit ihren gewaltigen Ausmaßen im Dickicht der Blätterdächer zum Atemholen und Nachdenken einladen.

Auch Schüler haben gestaltend am Gesamtprojekt mitgewirkt: Elektrokästen im Park wurden von Jugendlichen des Polytechnikums kunstvoll verkleidet. Die Hauptschüler versahen das alte Brunnenhäuschen in der Au mit einem Naturdekor. Seltene Blumen und Obstbäume erwarten den Besucher an der rückwärtigen Schlossmauer. Ein Blick zum tiefer gelegenen Wehrbach entdeckt die Fußstapfen jener Riesen, die im Schlosspark in Schlaf versunken sind. -  Emil Breisach

 

Rund um das Schloss Gleinstätten, erbaut im 16. Jh, liegt der in Symbiose aus Kunst und Natur entstandene Erlebnispark. Es wurden Objekte der Benutzbarkeit mit eindrucksvoller ästhetischer und formaler Gestaltung aber auch mit zweckfreier Ästhetik und mit Motiven mythischen Ursprungs lädt zum Verweilen und Nachdenken ein. Der Naturerlebnispfad gibt Einblicke in die Artenvielfalt des Biotops und der Pflanzenwelt, im  Wehrbach entdecken Sie die Fußstapfen jener Riesen, die im Schlosspark in Schlaf versunken sind…Im Park, der auch für Veranstaltungen genutzt wird, verschmilzt das Künstlerische mit dem Natürlichen zu einem einzigartigen Anziehungspunkt.

Marktgemeinde Gleinstätten 8443 Gleinstätten 1   Tel: 03457/2215   

E-Mail: gde@gleinstaetten.steiermark.at
Internet: www.gleinstaetten.steiermark.at

Führungen nach telefonischer Vereinbarung (min. 4 Personen)
Cäcilia Fauland 0676 320 4048, Anton Mörth 03457 2182  
ab 4 Personen 4 € pP, ab 10 Personen 3 € pP, ab 20 Personen 2,50 € pP

Die Besichtigung des LandArt Parks ist das ganze Jahr über möglich und kostenlos.